Lipsia

... Leipzig, Holzapfel (Brunsviga - Triumphator - Lipsia), 1914/19-1953 (Lipsia wurde bereits 1914 gegründet, wegen 1. WK Produktionsstart aber erst 1919). ...

 

Literatur: Reese S.60ff, Martin S.303ff

Lipsia 0

SN 23945 (ca. 1938); kleinstes Modell; produziert von 1928 bis ca.  1940; Preis (Mitte 1930er): 215 RM

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Lipsia 1 (2. Variante)

SN 4459 (Unterseite Bodenbrett des Holzkastens; ca. 1924); altes Standardmodell 13x8x9; produziert ca. 1920 bis 1940

Preis (Mitte 1930er): 285 RM

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Lipsia 4

hergestellt von Otto Holzapfel und Cie., Leipzig

produziert von 1919 bis ca. 1932

9x10x20 Stellen; 37,5x14x11,5 cm; 7,1 kg (mit Grundplatte)

Seriennummer 2412; Baujahr ca. 1921

Preis (1925/27): 1025/800 M

Auf Bakelit-Platte(!) montiert; dort eingravierte Seriennummer. Noch ohne den patentierten Lipsia-Schlittenautomat.

Lipsia-Maschinen sind sehr robust und relativ kompakt; die Modelle 0, 1 und 11 werden häufig angeboten. Das Lipsia-Modell 2 mit 20 Stellen ist dagegen sehr selten, ihr gleichgroßes Schwestermodell 4 - mit durchgehendem Zehnerübertrag und Umschaltung Mult./Div. im Umdrehungszählwerk (siehe Fotos 5+6) - noch seltener. Das Modell 2 wiegt trotz seiner großen Kapazität nur 5,4 kg, das hier gezeigte Modell 4 nur 6,5 kg (ohne Grundplatte). 

Lipsia 8

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hergestellt von Otto Holzapfel und Cie., Leipzig

produziert von 1926 bis 1938

9x8x13 Stellen; 30,5x15,5x11,5 cm; ca. 7 kg

Seriennummer 7059; Baujahr ca. 1926/27; Preis (Mitte 1930er): 490 RM

Mit 10er-Übertrag im Umdrehungswerk, das mit Schiebeblende für Mult/Div ausgestattet ist; wie Lipsia 3 (Preis: 375 RM), aber mit Einstellkontrollwerk.

Ziemlich selten.

Die Lipsia Modell 8 war Mitte der 1930er, als die großstelligen Modelle 2+4 nicht mehr angeboten wurden, das größte und teuerste Modell im Lipsia-Programm. 

Lipsia 11R

SN 36253; jüngstes, kleines Standardmodell mit Rückübertragung; ca. 1930 bis 1951; Preis 1937: 305 RM

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