Rechenhilfen für spezielle Anwendungsgebiete

mit analogen Zahlenskalen

Für eine große Anzahl von Anwendungsbereichen, besonders in der Industrie und Verwaltung, wurden spezielle Rechenhilfen hergestellt. Hier ging es meist nicht um Grundrechenarten, sondern bspw. um Zins- Preisberechnungen oder die Auswahl passender Teile oder Einstellungen. 

Genau wie bei den anderen vorgestellten Rechenhilfen sind sie im Grunde nichts anderes als Tabellen mit mechanischer bzw. verstellbarer Ablesehilfe.
Einsatzgebiete waren bspw.

- Bank/Verwaltung/Buchhaltung: Zins-, Lohn-, Steuer-, Abgabenberechn.

- Bau: Statik und Berechnung von Stahlbeton

- Handel: Gewinn-, Preisberechnungen

- Elektro-/Elektronik: Kabeldurchmesser, Widerstände, Radiosignalstärke...

- Forst/Holz: Volumenbest. aus Stammdicke, Ermittlung der Baumgröße 

- Foto: Belichtungszeiten, Blendenwerte

- Kalender: Anzahl der Kalendertage, ewiger Kalender

- Luftverkehr: Flugstreckenberechnung, Treibstoffverbrauch

- Militär: Dosisberechnung nach Atombombenexplosion, Flugbahn-

  berechnung von Geschossen

- Musik: Berechnung von Harmonien+Akkorden

- Post+Telekommunikation: Kosten für Dienstleistungen

- Umrechnung amerik.+brit. Einheiten in internat. Standardeinheiten SI

- Verkehr/Fahrzeugleistung/Geschwindigkeit

- Vermessung: Winkelfunktionen, Sonnenstand...

u.v.a.

 

Rechenhilfen, bei denen Zusammenhänge graphisch per Kurven dargestellt bzw. ablesbar sind, so genannte Nomogramme, sind unter graphische Rechenhilfen einsortiert. 

Rechenhilfen, bei denen Zusammenhänge quasi tabellarisch mit diskreten Zahlenwerten ablesbar sind, sind unter diskreten Rechenhilfen für spezielle Anwendungen zu finden.

 

Hier einige interessante Beispiele:

Bau:

Altenhövel - gezeichnete Rechenmaschine

von Wilhelm Altenhövel, Darmstadt, Anfang der 1950er entwickelte Rechentafel mir austauschbaren Rechenblättern und transparenter Läufertafel (Patent DE925077 ab 21.06.1953). Die meisten der 30 Rechenblätter beziehen sich auf das Bauingenieuwesen, aber bspw. auch ein Währungsumrechner ist mit dabei. Die Blätter sind datiert zwischen 1950 und 1958.

In Kunstlederhülle: 26x16x2 cm

Wilhelm Altenhövel war in Hessen bis 1959 anerkannter Prüfingenieur für Baustatik. Er hat diese Rechentafel auch in der Schweiz patentieren lassen (CH329433) und ansonsten noch einige Patente für Schalungsplatten erhalten.

Et Ultra Washington Serie G (Betonrechner)

entwickelt/hergestellt von Ing. Washington Sabatini aus Oneglia (Stadtteil von Imperia), Italien (in einigen Patenten: Genua, Italien)

in Frankreich vertrieben von E. Reybaud, Marseille (siehe auch RéBo-Zahlenschieber)

Seriennummer G 0593; Modell G produziert ab 1928 (Vorgänger-Modelle E+F ab 1925, Nachfolge-Modell H ab 1937)

Dt. Patent zu diesem Modell DE547229 "Vorrichtung zur Berechnung von armierten Betonkonstruktionen" vom 19.03.1932 (gültig ab 04.04.1929); dort auch gute Beschreibung der verschiedenen Funktionen.

29x29x18 cm; 5 kg; in Transportkoffer mit Original-Anleitung (frz.)

Enthält 8 drehbare Skalenringe, die in den Kurbelarm eingekoppelt werden können, sowie vorne ablesbarer Skalentrommel.

Modelle E+F waren in einem größeren rechteckigen Kasten untergebracht, Modell H bestand nur noch aus dem oberen Scheibenteil.

Beschreibung der vielen Funktionen: siehe im Patent (ein abgeschlossenes Studium im Bauingenieurwesen ist hier hilfreich).

Link: Auszug aus Anleitung S. 3-7 (frz)

Elektro/Elektronik:

Lutz "Electrical Wiremans Calculator" 1898

zur Ermittlung des Kabeldurchmessers

hergestellt von Lutz, n.n.

produziert um 1900

6,5x5x0,7 cm; 40 gr.

Zur Bestimmung des Kabeldurchmessers je nach Spannung/Stromstärke. Im Patent heißt es, das Gerät sei für "instantly calculating from a given voltage the required amperes for a certain number of feet to wire a building for electric light and give the correct gage of the wire to be used for conveying the electricity".

Beschriftet mit "Lutz Patent - Oct. 4, 1898 - No. 611-971"

Ein sehr ähnliches, neueres Instrument gab es auch vop der Novelty Electric Co., Philadelphia.

Link: US Patent 611-971

T&T Fast Calculator

zur Ermittlung des Kabeldurchmessers und von Motoren-Kenngrößen

hergestellt von/für T. and T. Electric Mfg. Co., Pasadena, Cal., USA

produziert Ende 1930er (Copyright 1938 by Frank A. Short, Los Angeles, Patents Pending) 

9,1x18x0,5 cm; 144 gr.

in Hülle mit Anleitung

Zur Bestimmung des Kabeldurchmessers in Abh. der Länge und Stromstärke sowie der Kenndaten von Elektromotoren.

Beworben und beschrieben im Journal of ELECTRICAL WORKERS and Operators, Sept. 1939, S.456The new metal model (including leather case), sells for less than $5.

Handel:

Canputer Model 'H'

zur Preisermittlung für oz., litre, g, cm³

hergestellt von Aid-us Products, Hatch End, Pinner, Middlesex, GB

produziert 1970er (wg. Umrechnung alte brit. Währung in dekadische))

Ø 7,4 cm, h 2,25 cm; 32 gr.

Mit Anleitung, patents applied for.

Zur Bestimmung des Preises oder zum Preisvergleich für oz., litre, g, cm³ und zur Umrechnung alte brit. zur neuen dekad. Währung. Besteht aus 2 flachen, ineinander drehbaren Dosenhälften (engl. "Cans").

Profit-Flasher

Scheibenrechner zur Gewinnberechnung

hergestellt/patentiert von Murray C. French, Denver, Col., USA

produziert um/ab 1932 (Patentdatum)

Ø 10,3 cm; x gr.

Der Vest Pocket Size Profit-Flasher war wohl Werbemittel von Friedman-Shelby Shoes. 2 drehbare Pappscheiben mit Einkaufspreis (kleine Scheibe) und Verkaufspreis (große Scheibe). In den Fenstern wird der Gewinn pro Stück bzw. Duzend in Prozent angezeigt. Auf der Rückseite relativ ausführliche Anleitung. 

The Profit-Flasher is the world's fastest and most accurate way of figuring selling prices and profit percentages.

Holzwirtschaft:

Tachytaxator von Holan

hergestellt/konstruiert von Justus Emanuel Holan, Kamenitz a. L.*, Österreich/Tschechoslowakei

Geräte-Ø: 30,5 cm; Kiste: 34,5x24,5x13 cm; 4,5 kg (inkl. Box)

produziert evtl. bereits ab ca. 1902/04 bis mind. um 1920; dieses Expl. nach 1918, da erst dann die Tschechoslowakei gegründet wurde.

Das Patent AT17548 "Apparat zum Anzeigen und selbsttätigen Addieren des kubischen Inhaltes von Holz"; eingereicht am 20.01.1902, erteilt zum 01.05.1904, betrifft aber offenbar nur eine einfachere (frühere?) Ausführung, evtl. den in der Anleitung (s. letzte Abb.) mit genannten Tachykubator.

Mittels der wechselbaren Scheiben/Karten (s. Abb. 3+5) können verschiedene Baumarten betrachtet werden, bspw. die Waldkiefer pinus sylvestris oder die Weißtanne abies pectinata (i.e. abies alba).

 

Im Lehrbuch der Holzmesskunde von Udo Müller, 1915, heißt es auf S. 93: 
Komplizierter ist der Tachytaxator des Oberförsters Holan in Kamenitz a. L.*, Österreich, der aus einer drehbaren Scheibe besteht, auf der die Durchmesser in konzentrischen Kreisen aufgezeichnet sind, während ein radial verlaufendes Lineal die Höhenbezeichnungen trägt. Bringt man nun durch Drehen der Scheibe die gemessen Höhe und den Durchmesser zur Deckung, so ist in Folge einer sinnreichen Orientierung der Durchmesserzahlen hierzu eine Drehung der Scheibe notwendig, welche dem resultierenden Inhalte entspricht, so daß dieser an Ihrer Peripherie an geeigneter Stelle abgelesen werden kann. Eine Registriereinrichtung summiert gleichzeitig diese Inhalte.

(*: Kamenitz an der Linde, ab 1918 Kamenice nad Lipou in der dann neu gegründeten Tschechoslowakei, heute Tschechien)

Schule:

REED-O-GRAPH Teacher Calculator

vertrieben und konstruiert von Malcolm H. Rees, Auburn, New York, USA

25,2x25,2 cm; 301 gr.; aus Hartpappe

produziert ab 1943 bis 1950er (copyright am 02.02.1943 eingetragen)

Beworben u.a. 1951 in School Supplies and Equipment (s. Abb. 6)
Preis: 3,50 $

Mit diesem Rechner kann der Durchschnitt der Punktzahlen aus Klassenarbeiten (Werte 0-100) aus 4 bis 20 Bewertungen abgelesen werden. Einfach die Punktzahlen nacheinander per Stift mit dem großem Rad eingeben und dann in der Zeile mit der Anzahl der eingegebenen Werte den Durchschnitt ablesen. Es können immer nur auf 5 gerundete Werte eingegeben werden, was gemäß Anleitung aber nur einen kleinen compensative error ausmachen würde. Ich hoffe, dass zumindest Mathe-Lehrer das auch ohne diese Rechenhilfe berechnen konnten. 

Vorher gab es bereits den aus 2 konzentrischen Scheiben bestehenden REED-O-GRAM (s.Abb.6).

Vergleiche mit dem Austin Grade Calculator - Average Finder, der für den gleichen Einsatzbereich gedacht ist.

Umrechnungen:

Mear's Metric Conversion Calculators

hergestellt von H. M. Mear & Co., Dalton, Huddersfield, England

Um 1970 (copyright 1969)

Umrechnung Feet/Inches - Millimeter

a) kleine Variante (Abb. 1-6): Feet&Inches to Millimeters - Vorderseite 0'-10', Rückseite 10'-100'; 15 cm Durchmesser

b) große Variante (Abb. 7-12): Inch-Millimetre-Inch Vorderseite 0"-5"
(127 mm), Rückseite 5"-10" (254 mm)
; 28 cm Durchmesser

Beide mit Spiralskala, so dass die große Scheibe auf zus. 16,8 m Skalenlänge kommt! Die kleine immerhin auf knapp 1,5 m.

Beide in Plastiketui; mit Kurzanleitung.

PARIFIX Castell No. 20/68

Rechenschieber von Faber-Castell als Umrechner für amerikanische, englische und metrische Gewichts-und Maßeinheiten untereinander. Für die Einheiten ft-m-yd, km-miles, cm-inch, °F-°C-°R, cbm-sh/d-cbft, lg-lbs, Impgall.-USgall.-ltr. 

20,7x6,9x0,15 cm; 28 gr. (je ohne Papphülle)

Kunsstoffschieber in Papphülle, diese mit Anleitung. 

Parifix soll auch Ihnen ein steter Begleiter sein!

Verkehr/Fahrzeugleistung:

Aristo Reifenprofil-Tiefenmesser

xxx

Aristo Modell-Nr. 5101 "Reifenprofil-Tiefenmesser"

10x2,5x0,4 cm; 8 gr.

Zur Messung der Reifenprofiltiefe bis 30 mm. Evtl. als Werbegeschenk bzw. Werbemittel gedacht (siehe Aufdruck).

Bosch Kraftfahrzeug-Leistungsrechner

hergestellt von/für Robert Bosch GmbH, Stuttgart

produziert um/ab 1937 (1937 wurde aus der AG eine GmbH)

14,7x7,9x0,8 cm, 50 gr. (Etui); 14,3x2,6x0,3 cm, 11 gr. (Rechenschieber)

Klappetui mit zwei doppelseitigen Papp-Rechenschiebern und Anleitung.

Das Etui und 3 Seiten der beiden Rechenschieber (mit Kfz-spezifischen Skalen) verweisen auf Dr.-Ing. Schley als Konstrukteur und das DRGM 1407431 (ca. 1936), eine Seite eines Rechenschiebers (logarihtm. Skala) auf Dr. Ing. Seehase, der auch selbst Rechenschieber in gleicher Bauart herausgegeben hat (die beiden Rechenschieber wurden daher wohl von ihm gefertigt). 

Die drei Sonderskalen sind für a) Bremsen und Anfahren, b) Geschwindigkeit und c) Beschleunigungs- und Steigfähigkeit.

Zur Fa. Robert Bosch muss man wohl nichts schreiben.

Paravit Bremsweg-/Überholungsweg-Rechner

hergestellt von/für PARAVIT-Verlag, Zürich, Schweiz

produziert wohl 1950er o. 1960er

Pappscheibe mit 10 cm Durchmesser

Eine Seite für Reaktionsweg+Bremsweg=Anhaltestrecke, je nach Straßenverhältnissen, die andere für den Überholungsweg je nach Geschwindigkeiten der beiden Fahrzeuge.

Zum PARAVIT-Verlag kann ich nichts ergoogeln, außer einen Eintrag in einem Schweizer Amtsblatt von 1953.

Steven Rally Indicator - Model 25

Stevens Engineering Company (Robert Stevens)(?), Cal., USA

1950er-1970er

In Lederetui. Große 9"-Variante, häufiger ist die kleine mit 6" bzw. 15 cm Durchmesser. Mit 3 mit E, M und T bezeichneten Zeigern; deren Bedeutung siehe Bedienungsanleitung auf der Rückseite.

Zur Bestimmung der Durchschnittsgeschwindigkeit beim Rally-Sport. 

Truck Performance Rule

hergestellt von/für The White Motor Company, Cleveland, Ohio, USA

produziert 1947 (copyright)

15,5x4,8x0,5 cm; 33 gr. (nur der Truck Performance Rule, ohne Etui)

29,5x29,5x2 cm; 950 gr. (komplette Box mit Rule und Buch)

Herrlich verarbeitetes Set mit

- Box mit goldfarbenem Deckel 
- fest gebundenem Buch Correct Application of Motor Trucks von C.A. Anderson (132 Seiten) mit vielen Anwendungs- und Rechenbeispielen sowie Fotos von Trucks

- Spezial-Rechenschieber mit beidseitiger transparenter Plastikabdeckung, in Etui mit Kurzanleitung.

Dieser mit den Funktionen Miles per hour, Percent grade on concrete road, gross weight in tons, net engine horsepower (Seite 1) sowie Miles per hour, Average loaded tire radius, total gear ratio, r.p.m. of engine (Seite 2). 

Ziel des Ganzen: für seinen Anwendungsfall/Bedarf den richtigen Truck mit den passenden Leistungsdaten auswählen - natürlich einen Truck der White Motor Company.

Diese 1876 gegründete Fa. stellte zuerst Nähmaschinen her, ab 1900 bis 1911 Fahrzeuge mit Dampfmaschine und Kettenantrieb, ab 1910 ihren ersten LKW mit Benzin-Motor, ab 1918 nur noch LKW. Die Fa. wurde in den 1930ern zum führenden LKW-Anbieter in den USA, musste aber 1980 Insolvenz anmelden und wurde 1981 von Volvo übernommen; seit 1997 wird der Markenname White nicht mehr verwendet.

Vermessungswesen:

Apfelbecks Trigonometrischer Universal-Schnellmess-Rechenschieber

bezeichnet mit Trigonometrischer Universal-Schnellmess-Rechenschieber - Zeichen- Massen- Reductions- und Grundwertbestimmungs- Sonnenzeit- u. Telegrafen-Apparat - construirt von Eduard Apfelbeck, Forst Ingenieur, Wien - Grundwerth u. wirkliche Tangenten Längen im Decim. Mass für alle Länder u. Grade

20x14x1 cm, 47 gr.; ca. 1880/90

(die Dicke ergibt sich aus der Wasserwaagen-Linse)

Kompakte Multifunktionsskala für jede Menge Anwendungen (s.o. Bezeichnung und s.u. Link zur Anleitung). Sie vereinigt gemäß Apfelbeck

nicht weniger als 200 geometrische, mathemat. physikalische u. grafische Gradmess- et Registrir-Instrumente u. Wa[a]gen in sich.

Inkl. Wasserwaage, auch für die Zeitgleichungs-Tafel für die Sonnen-SecundenuhrHat natürlich auch ein Lineal, Reduktions-Maßstab und Winkelmesser.

Link: Anleitung

Dr. Grünert's Pythagoras-Rechentafel

Rechentafel aus Metall, beklebt mit Skala, sowie kleinere Folie als Schieber, zur Berechnung von c = Wurzel aus (a²+b²), allgemein bekannt als Pythagoras-Formel. In Schutzhülle mit Anleitung.

hergestellt von Zeichen- und Meßgerätefabrik Carl Weiland, Liebenwerda

29,3x20 cm (Tafel) und 15,2x9,3 cm (Schieber-Folie); 447 gr. mit, 340 gr. ohne Schutzhülle; Preis: 4,50 ohne, 5,50 mit "Futteral"

produziert um 1910

24 Skalen à 26,5 cm, d.h. 6,36 m Skalenlänge!

Mit ihrer Hilfe konnten Vermessungsbeamte unterwegs schnell und einfach die Kathete oder Hypothenuse eines rechtwinkligen Dreiecks bestimmen. Dr. Grünert hat für die "outdoor"-Anwendung an alles gedacht: passt in die Feldmappe, wetterfest dank Lackierung etc.

Dr. Artur Grünert (*1882) hat 1914 das Buch "Tafeln zur Berechnung der Koordinaten von Polygon- und Kleinpunkten" herausgegeben und 1907 über die "Berechnung der Höhe aus den 3 Seiten eines Dreiecks" einen Beitrag in der Zeitschrift für Vermessungswesen geschrieben. Seine Arbeiten befassten sich ansonsten primär mit der Landwirtschaft.

Die Fa. Zeichen- und Meßgerätefabrik Carl Weiland hatte 1910 rund 200 Mitarbeiter. Carl Weiland war außerdem Königliche Kommissionsrat und Bauunternehmer. In Liebenwerda war auch die Fa. Reiss ansässig.

Es gibt eine weitere Dr. Grünert's Pythagoras-Rechentafel, "nachbearbeitet und herausgegeben von Friedrich Herrmann in Schleswig", die bspw. in der Österr. Zeitschrift für Vermessungswesen Nr. 9 / 1933 beschrieben wurde. Da mit "D&P" versehen, wohl von Dennert und Pape hergestellt.